9.11.10

Abenteuerurlaub auf Staatskosten?







"Weltwärts" oder "Kulturweit", FSJ, Freiwilligen- oder Zivildienst - das Chaos bei den Auslandsprogrammen zu beenden, gelingt der Bundesregierung nicht. Tausende Jugendliche ziehen damit in die weite Welt hinaus. Manche zweifeln selbst daran, ob ihre Arbeit in Entwicklungsländern wirklich sinnvoll ist.

Nils Bienzeisler heißt jetzt Thabo, auf deutsch heißt das "glücklich". Er hat seinen neuen Namen vom Chef des Dorfes bekommen, so ist es üblich in Lesotho. Vor ein paar Monaten hat er in der Nähe von Bremen Abitur gemacht und wollte hinaus in die Welt, Neues kennenlernen und gleichzeitig Gutes tun. "Ich will mal wirklich gefordert werden", sagte er.

Aber von wem? Der 19-Jährige hätte ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) auf den Philippinen machen können. Oder einen Hilfsjob als "Kulturweit"-Botschafter, etwa am Goethe-Institut in Buenos Aires. Bienzeisler entschied sich für eine "Weltwärts"-Stelle, angeboten vom Deutschen Entwicklungsdienst. In Deutschland besuchte er ein Vorbereitungsseminar, flog ins südliche Afrika und arbeitet jetzt in einer Vorschule mit. Er spielt mit den Kindern - viele davon Aids-Waisen - und legt Gemüsebeete an.

Tausende solcher Stellen im Ausland finanziert die Bundesrepublik für ihre jungen Bürger, gleich mehrere Bundesministerien bieten Programme an. Auslandsdienste - auch als Ersatz für den Zivildienst - gibt es zwar schon länger, aber jetzt sind sie ein staatlich gefördertes Massenphänomen. Vor drei Jahren schickte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit dem "Weltwärts"-Programm zum ersten Mal junge Leute in Entwicklungsländer, 4400 sind es in diesem Jahr.

Durcheinander von staatlich geförderten Freiwilligendiensten
Das Programm erfreut sich großer Nachfrage - und ist immer wieder Kritik ausgesetzt: Leisten die jungen Freiwilligen einen sinnvollen Beitrag in der Entwicklungshilfe? Oder wird ihnen vom Staat ein Abenteuerurlaub in der Armut bezahlt?
Seit 2009 reisen Jugendliche fürs Auswärtige Amt unter dem Namen "Kulturweit" in die Ferne, knapp 400 sind es 2010. Das "pädagogisch begleitete" Programm samt Vor- und Nachbereitungsseminar wirbt auf bunten Fotos mit Einsatzgebieten von China bis Costa Rica. Nach Auffassung der Diplomaten bringen Freiwilligendienste "eine Menge Spaß" und helfen "die fremde wie auch die eigene Kultur kritisch zu hinterfragen".
Auch das Familienministerium will nicht fehlen. Ab Januar bietet Ministerin Kristina Schröder (CDU) einen eigenen "Internationalen Jugendfreiwilligendienst" an. Damit sollen pro Jahr 1200 junge Menschen in die Welt geschickt werden. Förderung: 250 Euro pro Kopf und Monat. Das FSJ im Ausland, auch beim Familienministerium angesiedelt, besteht daneben weiter.
Die staatlich geförderten Freiwilligendienste bilden eine unübersichtliche Gemengelage: Die Höhe der Förderung und das Taschengeld sind unterschiedlich, die Vorgaben an die Trägerorganisationen sind mal strenger, mal weniger streng. Manche Dienste unterliegen der Sozialversicherungspflicht, andere nicht.

Stellen nicht immer für Jugendliche geeignet
Eigentlich wollte die Bundesregierung das Chaos beenden und Freiwilligendienste einheitlicher regeln; so steht es im Koalitionsvertrag. Aber vom angekündigten "Freiwilligendienstestatusgesetz" gibt es nicht einmal einen Referentenentwurf. Inwieweit der von Schröder geplante freiwillige Zivildienst mit einbezogen werden soll, ist unklar. Gegen eine Bündelung der Zuständigkeit für alle Dienste beim federführenden Familienministerium wehren sich vor allem Schröders Kabinettskollegen Dirk Niebel vom BMZ und Außenminister Guido Westerwelle (beide FDP).
Solange das Durcheinander anhält, nutzen die von den Ministerien betrauten Entsendeorganisationen - es handelt sich um einige hundert - den Freiraum nach Kräften aus. Die Nachfrage bei Schulabgängern ist schließlich groß, die öffentlichen Etats sind attraktiv.
Immer wieder werden Einsatzländer aus Sicherheitsgründen von der Liste gestrichen, oder es gibt Probleme bei der Visa-Vergabe. Zuletzt konnten Freiwillige nicht nach Brasilien ausreisen, da die Südamerikaner darauf pochen, dass nur Fachkräfte mit Berufserfahrung ein Visum bekommen, um sich sozial zu engagieren. Deshalb müssen oft neue Einsatzstellen her. Und nicht immer sind die auch für Jugendliche geeignet.

"Für solche Stellen keine Steuergelder ausgeben"
Sarah Fey, 21, aus Frankfurt war mit der Organisation AFS als "Weltwärts"-Freiwillige in Peru. Sie arbeitete in einem Heim für jugendliche Mütter, am Anfang voller Idealismus, aber dann kam die Ernüchterung. Entweder hatte sie nichts zu tun, oder sie war überfordert. Wie sollte sie, ohne psychologische Ausbildung, mit Vergewaltigungsopfern umgehen?
Die Leiterin des Mütterheims habe gar kein Interesse an deutschen Freiwilligen gehabt, sagt Fey. Nach acht Monaten flog sie frühzeitig nach Hause zurück. "Für solche Stellen darf man doch keine Steuergelder ausgeben", sagt sie. Eine Sprecherin von AFS betont, die Stellen würden "sehr sorgfältig" ausgesucht und vom BMZ geprüft.
Fionn Ziegler, 23, hatte zwar Glück, denn die Nichtregierungsorganisation in der Dominikanischen Republik, bei der er arbeitete, konnte seine Kenntnisse als Fachinformatiker gut gebrauchen. Doch er sei die Ausnahme gewesen, sagt er. "Viele deutsche Freiwillige hatten nicht wirklich etwas zu tun." In Ruanda machte die Geschichte von Freiwilligen die Runde, die in der Hauptstadt Kigali in einer WG feierten und ansonsten keine rechte Aufgabe fanden. Interkulturelles Lernen fällt dann natürlich schwer.
Nur bei den zuständigen Ministerien sind solche Erkenntnisse nicht unbedingt angekommen. Das BMZ zum Beispiel kennt die Einsatzstellen für seine Freiwilligen oft nur aus den mitunter wolkigen Beschreibungen. Immerhin: Momentan wird das "Weltwärts"-Programm evaluiert, Mitte 2011 sollen Ergebnisse vorliegen.

Energiegeladene Deutsche überfordern ausländische Organisationen
Ein Qualitätssiegel für die Freiwilligendienste gibt es zwar, vergeben von der gemeinnützigen Agentur Quifd; es ist aber nur begrenzt aussagekräftig. Für eine Vor-Ort-Prüfung der Einsatzbedingungen gebe es "bislang keine Finanzierungsmöglichkeit", sagt Quifd-Geschäftsführerin Ana-Maria Stuht.

Dass gut gemeint nicht unbedingt gut gemacht bedeutet, hat Brigitte Schwinge herausgefunden, als sie kürzlich für den Verein South African German Network mit BMZ-Finanzierung die Wirkung von "Weltwärts" in Südafrika erforschte. Nicht alle Partnerorganisationen vor Ort kämen mit den Freiwilligen des Niebel-Ministeriums zurecht, sagt die Psychologin. "Manche sind mit den energiegeladenen jungen Deutschen einfach überfordert."

Kann es sein, dass "Weltwärts" seinen Zweck verfehlt? Nein, sagen die Vertreter von Entsendeorganisationen und BMZ. Schließlich würden keine Entwicklungshelfer in die Welt geschickt. Sondern junge Leute, die mit wertvollen Erfahrungen nach Deutschland zurückkämen. Knapp 200 dieser ehemaligen Auslandsfreiwilligen haben sich im Sommer auf einer Konferenz getroffen. Sie möchten ihre Erfahrungen im Ausland nicht missen und diese weitergeben. Aber sie möchten auch, dass nicht zu viele Freiwillige in die Welt geschickt werden. "Qualität vor Quantität", forderten sie.
Ihr Wunsch wird zumindest zum Teil Gehör finden, wenn auch aus einem schlichten Grund. In diesem Jahr schon war das "Weltwärts"-Budget kleiner als ursprünglich geplant. Von den 30 Millionen Euro, die für 2011 vorgesehen sind, wurde darum ein Teil schon ausgegeben. Jetzt muss gespart werden - und wohl weniger Jugendliche können ihren Dienst antreten.

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19.8.10

A New Media Model for the Developing World?






Since the last post about Wikileaks on this blog, the site has drawn the world's attention with its release of nearly 100,000 classified military documents from the U.S. war in Afghanistan. Commentators have lined up on multiple sides, alternatively praising the site for its commitment to open information, condemning its disregard for troop security, or bemoaning the lack of explanatory discourse surrounding the data. Andrew Exum, who served in Afghanistan, criticizes the site's fusion of activism and journalism, while my friend Jeremy Wagstaff thinks that it both shows up the traditional media and points the way toward a fundamental re-imagining of journalism itself.


Let's leave for a moment the debate about Wikileaks' actions and consider its role in a broader, governance and development-related context: how applicable is the Wikileaks "model" to developing countries where the media sector is only marginally functional? In other words, can this type of unadulterated-information-dissemination model allow those countries to bypass the long and often arduous institution-building process of developing a free and open media (enabling legislation, mature advertising markets, professional journalists and editors, etc)? The idea is alluring, particularly given the fact that the traditional media model is failing in many countries, while barriers to entry in the new information space have never been lower.

My own guess is that while this may to some extent already be happening, a commitment to good governance still requires some form of media institution-building. For one thing, enabling legislation ensures that such outlets both operate within the law and are shielded from retribution and/or pressure by the government and other powerful interests. For another, raw data still requires interpretation and analysis by trusted information intermediaries, whether this be traditional journalists and media outlets, reputable bloggers, or others. In the absence of trusted and objective analysis, data is ripe for manipulation; this, in turn, may engender either extreme polarization or a wary, information-overloaded public that simply tunes out politics and opts out of the processes that govern their lives.
This is by no means meant to be a show of support for the "we're not ready for full freedom of information; it takes time to get people used to/ready for such things" argument so frequently deployed by authoritarian governments bent on retaining control of information. For me, it just means that the Wikileaks phenomenon deserves careful consideration, particularly in the context of the public sphere and quality of governance in developing countries.

Original article (available here) submited by SHANTHI KALATHIL, 08/11/2010

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26.5.10

LuxDev à l'ING Europe Marathon




Ce 15 mai dernier, six coureurs LuxDev ont participé au plus grand événement sportif organisé au Luxembourg: le ING Europe Marathon (8 000 coureurs).

Combien de kilomètres fallait-il accomplir pour le marathon, le semi-marathon et le Team Run ?
Marathon: 42.195 km ; Semi-marathon: 21.0975 km ; Team Run: 42.195 km au total (1er tronçon: 8.5 km, 2e tronçon: 11.5 km, 3e tronçon: 13.3 km, 4e tronçon: 8.9  km).
Notre Equipe Team Run était composé de :
1. Valérie Schmitt-Tomassi
2. Liliane Berhin-Naniwe
3. Bob De Waha
4. Sabine Gil
Ensemble ils ont mis 4 heures 7 minutes  pour 42.195 km et ils se sont classés 219e sur 430 équipes.  Bravo !
Dans la catégorie Marathon, nous félicitons Vincent Huneau pour avoir fini en 4 heures 33 minutes 
Dans la catégorie Semi-marathon, Richard à réussi à rester en dessous des 2 heures avec un temps de 1 heure 53 minutes
Tous les coureurs sont contents de leurs exploits et les novices (Sabine, Valérie et Liliane) reviendront l'année prochaine pour cette belle ambiance qui règne tout le long de la course.
Quelques photos














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4.5.10

Resultats Concours PHOTO Contest Results !

Chers tous,
Dear all,

nous y voila:
this is it:


1. Prix et gagnant du concours (WINNER) : Mouhoumoudoune SAYANE (NIG/116)


“L'eau, c'est la vie”

L'installation de bornes fontaines dans les cours des écoles contribue pas seulement à un accès plus facile à l'eau, mais surtout à une eau potable d'une bonne qualité. 
En combinaison avec la sensibilisation des villageois, le taux de maladies crées par la consommation d'eau polluée peut diminuer et ainsi Lux-Dev peut attribuer à l'amélioration de la qualité de vie de la population.

2. Prix et vice-champion : Claude FLENER (NIG/116)


“La fête de l'élevage”

Ceci est une scène de la fête de l'élevage à Banga'ga au Niger. Lors de cet événement les éleveurs régionaux présentent leurs troupeaux à la population et aux autorités et des prix sont remis aux plus fortes et plus belles bêtes. 
Avec la construction de parcs de vaccination et de marchés à bétails, Lux-Dev soutient ce domaine agricole si important pour la région.

3. Prix et médaille de bronze:  Ocon INTI (NIC/022) Intur


“Oro Rojo”

Manos laboriosas en cortes de café. Finca Ecologica Esperanza Verde-Matagalpa


4. Prix: Xhemajli MERSINA (YUG/010) Kosovo “ Magic Welder”

5. Prix : Isabel Schank (NIC/021)  “Buenas Conexiones”

6. Prix : François Bary (HQ) « L'artisanat au coeur du développement économique local - Mopti”

7. Prix : Cathy Schmartz (MLI/020) “ Enfants à Kalabougou”

8. Prix : Claude Flener (NIG/116) « Journée de salubrité »

9. Prix : Ocon Inti (NIC/022) «  Años de Grandeza »

10. Prix : Christine Omes (HQ) «  Marché local après une bonne récolte »





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29.1.10

Consommation d'électricité


La Revue de Direction vient de faire le bilan de l'atteinte des objectifs 2009 de nos processus. Pour ce qui est du processus Environnement, j'ai le plaisir de vous annoncer que les axes de progrès ont en général était atteints ou sont en cours de l'être. Plus particulièrement, en matière de maîtrise de notre consommation d'électricité au siège, notre fournisseur d'électricité verte Eida (www.eida.lu, fournisseur d'électricité verte le plus écologique sur le marché national, 75% éolien, 12.5% biomasse, 12.5% hydraulique) informe que Lux-Development a réalisé des économies d'électricité au cours de l'an 2009.
Pour connaître les raisons exactes de la baisse de consommation d'électricité 2009 ainsi que le potentiel d'économies additionnelles, il a été convenu avec Eida d'effectuer en début 2010 une enquête énergétique de l'immeuble.

Cette enquête se base sur l'audit énergétique effectué fin 2007 et qui classe notre bâtiment en classe de performance énergétique G sur l'échelle allant de A (la meilleure classe) à I (la plus mauvaise).
Avec +/- 150 KWh/m2/a, ce qui équivaut à +/- 15 m3 de gaz/m2, la performance énergétique de l’immeuble est donc très mauvaise. Ceci pose un souci environnemental mais aussi financier à l’Agence.


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7.1.10

Le mil, aliment du futur au Sahel

Le mil est la base de l'alimentation quotidienne des 50 millions d’habitants du Sahel. Extrêmement résistant à la sécheresse et bien adapté aux sols pauvres, il reste la seule culture correspondant véritablement aux conditions du milieu et aux habitudes alimentaires traditionnelles.


 © IRD / Claire Costis

Pourtant, les récoltes varient considérablement en fonction de la pluviométrie et de la fertilité des sols. Sécheresse accrue d'année en année, changement climatique, désertification : pour faire face à la grande variabilité des conditions environnementales dans la région et assurer des rendements suffisants, les agriculteurs sahéliens doivent pouvoir choisir des variétés adaptées. Depuis sa domestication il y a plus de 3500 ans, l'homme a ainsi sélectionné des caractères agronomiques importants et développé une grande diversité de variétés, adaptées notamment à différents climats.

Les chercheurs de l'IRD et de l'Université Abdou Moumouni à Niamey, au Niger, viennent d'identifier un gène responsable de cette adaptation. Dénommé PHYC, il s’agit d’un des gènes jouant un rôle dans la perception de la lumière chez les plantes. Dans le contexte de changement climatique actuel, la découverte de ce facteur génétique clé permet le développement de variétés appropriées.


© IRD / Modeste Djossou
Consommation de bouillie à forte densité energétique


Principale source d’énergie de millions de personnes, le mil est le pilier de la sécurité alimentaire au Sahel. C'est une des cultures vivrières les plus importantes de la région, avec deux autres céréales le sorgho et le riz. Au Niger, le deuxième producteur d’Afrique après le Nigeria, il couvre par exemple plus de 65% de la surface cultivée et constitue près des trois quarts de la production céréalière du pays. C’est en effet la culture la mieux adaptée aux zones arides et semi-arides.

Le mil est cultivé depuis plus de 3 500 ans dans tout le Sahel et les pays tropicaux d’Afrique de l’Ouest. Originaire du Niger et du Mali, sa culture s'est diffusée en Afrique équatoriale puis vers l'Inde, notamment grâce à une adaptation génétique à différents climats, un des facteurs clé de la domestication et de la diffusion des plantes cultivées.


@ IRD / Cédric Mariac - Culture du mil, Niger

Un gène, une adaptation

Quels gènes l’homme a-t-il sélectionné au fil des millénaires afin de cultiver le mil sous différents climats? Pour le savoir, les chercheurs de l’IRD et de l'Université Abdou Moumouni à Niamey, au Niger, ont déterminé un des responsables de cette adaptation : le gène appelé PHYC qui joue un rôle prépondérant dans la perception de la lumière par la plante. Les scientifiques ont en effet découvert une association significative entre les variations génétiques, d'une espèce à l'autre, du gène PHYC et celles de la durée de floraison, ainsi que de certains traits morphologiques tels que la longueur des épis et le diamètre de la tige. Or, la floraison est étroitement liée aux conditions climatiques : une variété à floraison longue est mieux adaptée aux climats plus humides, et inversement. Par exemple, les espèces cultivées en Afrique tropicale côtière fleurissent en 160 jours, tandis que la floraison des variétés sahéliennes peut être observée dès 45 jours. Jusqu’à présent, les facteurs génétiques soulignant les différences entre ces variétés étaient inconnus.

Une méthode innovante

Pour identifier le gène PHYC, les chercheurs ont utilisé une méthode novatrice qui prend en compte l'histoire évolutive des populations de mil. Ils ont tout d’abord sélectionné 90 lignées et mené 3 essais de terrain au Niger entre 2005 et 2006 pour les caractériser. Date de floraison, ramification, hauteur de la plante, taille et diamètre de l’épi : tous ces paramètres ont été passés au crible. Les chercheurs ont alors séquencé1 huit gènes de floraison des lignées étudiées et ont appliqué une analyse statistique de ces différents gènes, tenant compte de la structure des populations et des liens de parenté dans les échantillons étudiés. Utilisant ainsi les croisements qui ont eu lieu depuis des milliers d’années, ils ont alors pu isoler très finement un gène très important pour l'adaptation du mil au climat.


© IRD / Marie-Noëlle favier
En pays Dogon, scène de village. Femmes pilant en rythme le mil dans des motiers en bois avec un pilon, entourées de leur enfant. La préparation des repas traditionnels demande de longues heures.







En pays Dogon, scène de village. Femmes pilant en rythme le mil dans des motiers en bois avec un pilon, entourées de leur enfant. La préparation des repas traditionnels demande de longues heures.
Jusqu’à présent, la recherche de tels facteurs génétiques consistait à effectuer des croisements afin d’obtenir des hybrides et à analyser les descendances ainsi obtenues. Cette méthode de croisement génétique ne permettait d’analyser que quelques générations d'individus et de n’isoler que des gros blocs chromosomiques. L’identification des gènes nécessite ensuite de nombreuses années de recherche supplémentaires. La nouvelle approche utilisée dans cette étude permet d’accélérer considérablement l’identification de gènes d’importance agronomique.


© IRD / Marie-Noëlle favier - Génétique des mils

Les prévisions des climats futurs de la zone sahélienne restent très incertaines. Cependant, les zones arides et semi-arides subissent des changements abrupts du climat. Ainsi, depuis 40 ans, le Sahel connaît une baisse tendancielle de la pluviométrie. L'identification du gène de l'adaptation du mil à différents climats permet de sélectionner et développer les variétés les plus appropriées dans un tel contexte de changement environnemental et climatique.
Le mil pourrait ainsi devenir le fer de lance de la lutte contre la sécheresse au Sahel.

 
Article original : Site IRD

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30.11.09

Dying for children

Each year 2,500 Nepalese women lose their lives during pregnancy and labour.





A woman gets a contraceptive implant at an outreach camp. Above: an urban clinic.

Sita frowns as she recalls giving birth to her first child on a mat, in a hut, up a mountain. She was living with her husband's family in a village north of Nepal's capital city of Kathmandu. She was 16, scared and bleeding heavily, with only her mother-in-law and a collection of old wives' tales to get her through. "And then," Sita says, "she forced me to eat cow dung." 

Five years ago Sita trained as a community health volunteer. She educates people about the danger of harmful medical practices (such as administering cow dung in cases of excessive bleeding), and promotes maternal health by encouraging pregnant women to access medical facilities. 

Maternal health is the focus of the fifth millennium development goal (MDG5), which aims to reduce worldwide maternal deaths by three-quarters by 2015. Last year, on average, a woman died every minute from complications related to pregnancy and childbirth. Over 99% of these 500,000 women lived in developing countries. More than 2,500 of them lived in Nepal.

Sandwiched between India and China, Nepal is known for trekking and temples, but also for political instability (it has had 19 governments in 20 years) and a decade-long civil war, which it staggered out of as a republic in 2008. Despite this, successive governments have committed to improving maternal health. Maternal mortality has decreased by about 40%, but still every year about 10,000 Nepalese children lose their mothers to unnecessary, pregnancy-related deaths.

"Addressing maternal mortality requires a focus on three things," says Kamala Thapa from Sunaulo Parivar Nepal (SPN), the local partner of Marie Stopes International. "Family planning, safe and legal abortion and medical care during delivery."

Nepal has invested heavily in all three. Family planning services and contraception reduce the number of unwanted pregnancies and are available free at government and NGO clinics. Abortion was legalised in 2002 (an important milestone because unsafe, illegal abortions are a major cause of maternal death). The Aama Programme, co-funded by the UK Department for International Development (DfID) and the Nepalese government, offers financial incentives of up to 1,500 Nepalese rupees (equivalent to £12 or three weeks' wages) to women who give birth in a medical facility. The government has also trained 48,000 health volunteers like Sita to support the national health system, providing a link between hospitals and clinics, and the local community.

"The initiatives are there," says Dr Pathak from the Ministry of Health, "but what is unusual about Nepal is the combination of cultural and geographical factors that deter uptake." KP Bista, director general of the Family Planning Association of Nepal agrees. "What do you see when you look at the number of maternal deaths in Nepal?" he asks. "You see the number of women dying, sure. But you also see poverty. You see the level of education. You see the number of rural health posts and the state of the roads. Most importantly you see the status of women." He is right. A woman in Nepal is 100 times more likely to die from her pregnancy than a woman in the UK.

The majority of Nepalese people live in remote hill and mountain areas, one-third of the population live a four-hour walk from a road. A Ministry of Health report estimates that 80% of maternal deaths occur in these hard-to-reach areas of the country where women's access to medical services is limited by both geography and strict gender norms. 

"What the government says on one level and what happens in the home is very different," says Sarah Sanyahumbi from DfID Nepal. The life of an educated woman in a city is very different to a woman's life in the mountains where many are discriminated against from birth. They are more likely to suffer from malnutrition, less likely to attend school, likely to be married before they are 16 and likely to have little control over their lives or their fertility. "Having children is seen as a gift," continues Sanyahumbi, "and giving birth is not seen as a medical procedure. Changing these attitudes is extremely difficult. The initiatives are great but the next steps are access and ensuring that women know about their right to family planning and healthcare."

This is where volunteers such as Sita play a vital role. More than 97% work in remote and rural areas, and are invaluable in communicating messages between the government, NGOs and the communities. Sita works in collaboration with SPN, a maternal health NGO that reaches some of Nepal's most under-served areas through mobile outreach camps. She encourages couples to visit the camp to receive family planning advice and free contraception.

Strong government policies, expanding NGO services and a network of committed community health volunteers have improved Nepalese women's access to healthcare and contributed to a decline in maternal deaths. But is it sustainable? "What we have in Nepal is a crisis," argues Ian McFarlane from the United Nations Population Fund (UNFPA). "A pregnant woman dies every four hours. Handing out money to mothers, relying on a fleet of volunteers, this is basically crisis management. If we are to make a real difference, we need to think outside the health sector. We need better roads and better education. We need to raise the status of women, reduce domestic violence and we need more trained medical staff." Sita agrees. "Things are changing for the better," she says, "and I am very proud of what I do. But if we are to have a real impact the government needs to train more volunteers and more health workers because we are not reaching everybody that needs us."

Whether or not Nepal will meet MDG5 is uncertain. "But even if it does," says McFarlane, "we won't meet it meaningfully. We might tick the box, but there is no way that we are going to change the lives of the majority of women in this country by 2015."

But every woman reached is another life potentially saved. Manini, a coffee harvester and mother of five children, is recovering at an SPN outreach camp in the village of Sakute near the Chinese border. She has just had a sterilisation operation. "I knew I didn't want any more children" she says. "After each birth I became weaker and labour was more difficult, but I didn't know what to do. Then the community health volunteer told me this family planning camp was coming. My husband is angry but I know this is my right." Sita smoothes Manini's hair back from her forehead and asks her if it hurts. "No," says Manini resting her hands on her stomach. "Actually, yes it does," she laughs, "but it will be worth it".


Alison Buckler -  The Guardian
Photography by: Brian Sokol/Panos


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7.10.09

European Development Days


European Development Days (EDD) are Europe’s foremost platform for discussion and exchange on global challenges in all key areas – governance, climate change, international finance, trade, food security, water, energy, the role of the media and human and social rights. Previous editions have seen the participation of Heads of State and Government, Ministers and world-renowned leaders such as Desmond Tutu, Kofi Annan, Richard Branson, Wangari Maathai and Aminata Traore.

POLICY MAKING

This year’s EDD, in Stockholm (22-24 October), falls one month after the G-20 Leaders meeting in Pittsburgh, two weeks after the IMF-World Bank meeting in Istanbul and six weeks before the UN Climate Change Conference in Copenhagen. Against this backdrop, the 2009 edition will focus on the global response to the economic downturn and climate change, as well as on the challenges of democracy and development.

Speakers this year include Fredrik Reinfeldt, Swedish Prime Minister; José-Manuel Barroso, European Commission President; IMF chief Dominique Strauss-Kahn and leaders of the World Bank, Asian Development Bank and African Development Bank. Amr Moussa, Secretary General of the League of Arab States will also be speaking, along with UNDP administrator Hellen Clark, the Presidents of Liberia, Sierra Leone, Maldives, Burkina Faso and Micronesia and the Prime Ministers of Bangladesh, Kenya and Zimbabwe. The new European Parliament president, Jerzy Buzek, and members of EP committees will also be there. Representatives from NGOs Transparency International, ActionAid International and Oxfam International will be giving the view from civil society.

CARBON NEUTRAL

Hosting a large-scale event attracting people from the four corners of the world creates its share of CO2. It would be irresponsible to address the world’s development challenges at an international gathering without considering its impact on the environment – especially as global warming could push millions back into the poverty trap. However, these CO2 emissions can be offset through a range of schemes investing in energy efficiency anywhere in the world. Thus, exhibitors and parallel event organisers are asked to help offset the EDD carbon footprint by contributing to a carbon-offset scheme of their choice.

EDD’s KEY FACTS AND FIGURES

  • 5,000 participants from 125 countries
  • 3 days of meetings, exchange and debate
  • 200 speakers
  • 5 plenary sessions and 25 parallel events
  • 150 exhibition stands in the Development Village including a joint stand with the MFA and LUXDEV representing Luxembourg.

INCLUSIVE AND PARTICIPATORY

Discussion panels are carefully gender balanced and geographically representative. Its openness allows it to be inclusive and blend a great diversity of political leaders and parliamentarians, international institutions, local authorities, NGOs, business leaders, academics, researchers, media representatives and the young. Any stakeholder can propose speakers, events, network meetings or exhibitions. Its participatory approach results in an agenda, which includes over 30 events, half of which are stakeholder-driven.

This event is organised by the European Commission in co-ordination with the Swedish Presidency of the EU. For more information visit www.eudevdays.eu

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Journées européennes du développement


ENSEMBLE POUR LE DÉVELOPPEMENT

Les Journées européennes du développement (JED) constituent le principal forum européen d'échange et de discussion sur les grands enjeux mondiaux actuels: gouvernance, changement climatique, finance internationale, commerce, sécurité alimentaire, eau, énergie, rôle des médias, droits de l'homme et droits sociaux. Les précédentes éditions ont accueilli des chefs d'État et de gouvernement, des ministres et des personnalités mondialement connues telles que Desmond Tutu, Kofi Annan, Richard Branson, Wangari Maathai et Aminata Traore.


ÉLABORATION DES POLITIQUES

Les JED se tiendront à Stockholm du 22 au 24 octobre, un mois après le sommet du G20 à Pittsburgh, deux semaines après l'assemblée annuelle du FMI et de la Banque mondiale à Istanbul et six semaines avant la conférence des Nations unies sur le changement climatique à Copenhague. Dans un tel contexte, l'édition 2009 sera consacrée à la réponse mondiale à la crise économique et au changement climatique, ainsi que sur les enjeux de la démocratie et du développement.

De nombreuses personnalités prendront la parole, parmi lesquelles Fredrik Reinfeldt, premier ministre suédois; José-Manuel Barroso, président de la Commission européenne; Dominique Strauss-Kahn, directeur général du FMI, ou encore les dirigeants de la Banque mondiale, de la Banque asiatique de développement et de la Banque africaine de développement. Le secrétaire général de la Ligue des États arabes, Amr Moussa, l'administratrice du PNUD, Helen Clark, les présidents du Libéria, de la Sierra Leone, des Maldives, du Burkina Faso, de la Micronésie, ainsi que les premiers ministres du Bangladesh, du Kenya et du Zimbabwe interviendront également. Le nouveau président du Parlement européen, Jerzy Buzek, et des membres de certaines commissions parlementaires représentants des ONG Transparency International, ActionAid International et Oxfam International feront entendre le point de vue de la société civile.


UN FORUM SANS CARBONE

Un événement de cette ampleur, qui réunit des participants venus des quatre coins de la planète, génère des quantités non négligeables de CO2. Il serait irresponsable d'organiser un rassemblement international pour parler des enjeux mondiaux du développement sans tenir compte de ses répercussions sur l'environnement, et ce d'autant plus que le réchauffement climatique pourrait pousser des millions de personnes dans la pauvreté. Ces émissions peuvent toutefois être compensées par des projets d'efficacité énergétique entrepris ailleurs dans le monde. Nous demandons par conséquent aux exposants et aux organisateurs d'événements parallèles de compenser l'empreinte carbone des JED en finançant un projet de leur choix.

LES Journées européennes du développement EN FAITS ET CHIFFRES

5 000 participants venus de 125 pays

3 jours de rencontres, d'échanges et de débats

200 intervenants

5 sessions plénières et 25 événements parallèles

150 stands dans le village du développement dont celui du Luxembourg (MAE/ LUXDEV).

UN ÉVÉNEMENT QUI S'ADRESSE À TOUS

Chacun a son mot à dire lors des JED. Les groupes de discussion sont équilibrés, tant sur le plan de la représentation hommes-femmes que de l'origine géographique. Grâce à son ouverture d'esprit, le forum fait participer tout le monde et réunit une multitude de dirigeants politiques, parlementaires, institutions internationales, autorités locales, ONG, chefs d'entreprises, universitaires, chercheurs, représentants des médias, ainsi que des jeunes. Chaque partie prenante peut proposer des intervenants, des événements, des réunions ou des expositions. Cette approche participative a abouti à un programme comprenant plus de 30 événements, dont la moitié est organisée par les parties prenantes.

Cet événement est organisé par la Commission européenne, en collaboration avec la présidence suédoise de l'UE. Pour en savoir plus, aller sur www.eudevdays.eu

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8.9.09

L'économie suisse fête 50 ans d'aide au développement

Fondée en pleine guerre froide, en 1959, l'organisation d'aide au développement de l'économie suisse Swisscontact continue à attirer les dons. Elle est aujourd'hui un partenaire important des pouvoirs publics, suisses et européens.




En Indonésie, Swisscontact soutient la construction d'infrastructures de transformation du cacao et des noix de cajou. (DR)



La brochure d'anniversaire ne le rappelle pas, mais la « NZZ » a fouillé dans les archives: lorsque les grandes entreprises d'exportation suisses ont créé, le 6 mai 1959, la « Fondation suisse pour l'aide au développement technique », il s'agissait aussi, mais pas seulement, d'un «combat contre le communisme ».
Jusque là, les principaux acteurs de l'aide au développement se trouvaient au sein des églises. Mais au milieu des années 50, la nécessité d'aider les plus pauvres convainc de nouveaux groupes à s'investir. L'« Aide suisse aux régions extra-européennes » (SHAG, selon l'acronyme allemand) est créée en 1955. Cette organisation prendra le nom d'Helvetas en 1965. La SHAG se met en quête de dons. Les entreprises veulent bien participer à l'effort, mais elles veulent avoir leur mot à dire sur l'utilisation des dons. D'où l'idée de créer une entité séparée pour l'économie.

« Noble mendiant »

Chargée de récolter les fonds pendant plusieurs années, Anne-Marie Im Hof-Piguet, connue pour sa lutte pour les droits humains, décrit son organisation comme un « noble mendiant ». C'est ce que rappelle la brochure publiée à l'occasion des 50 ans de Swisscontact. Les représentants de la droite économique de l'époque ont également des idées politiques précises: « Il s'agit aussi de contribuer à la défense du monde libre », déclare le professeur de droit Werner Kägi en 1959, selon la NZZ. Mais « tôt ou tard, avait déclaré un autre orateur, [l'aide] pourrait se révéler utile pour l'économie. » Urs Egger, l'actuel directeur, ne cache du reste pas que le secteur privé voulait aussi, avec sa fondation, « s'assurer la présence d'une main d'œuvre qualifiée » à l'étranger, explique-t-il à swissinfo.ch. Du coup, ironise même la radicale NZZ, l'idéal humanitaire mis en avant par les orateurs de 1959 ressemble un peu à une formule rhétorique... La philosophie «aider les personnes à s'aider elles-mêmes» s'est néanmoins imposée au fil des décennies.

Des experts à la retraite active

Outre la formation professionnelle, l'organisation défend trois domaines prioritaires: le soutien aux PME, les services financiers (tels que microcrédits) et la protection de l'environnement. Un corps d'experts seniors a aussi été créé en 1979.

« La bureaucratie est réduite au minimum et l'avis de l'expert est vraiment respecté, s'enthousiasme le Vaudois Alain Rohrbach, qui a effectué deux missions dans la gestion hôtelière en Afrique. Nous avons une très grande liberté pour réaliser le projet qui nous est assigné. »
Alain Rohrbach, un des experts
seniors de Swisscontact. (swissinfo.ch)


Pour d'autres acteurs de la coopération en Suisse, l'action des milieux économiques n'est pas une menace. Ainsi, l'ancien partenaire Helvetas reste proche de Swisscontact.

Un concurrent « amical »

« Avec Intercoopération, nous sommes les trois organisations actives dans l'exécution de projets pour la Confédération, explique Melchior Lengsfeld, directeur d'Helvetas. Nos relations sont très bonnes, nous partageons nos expériences et cherchons ensemble des améliorations. »

« Sans avoir les mêmes publics cibles, nous pouvons collaborer sur certains projets communs, par exemple au Sri Lanka dans le domaine de la promotion de la paix, poursuit-il. Agir en partenariat permet d'avoir davantage d'impact. » Comme Swisscontact, Helvetas est aussi habilité à répondre à certains appels d'offre de l'Union européenne.

Chez Caritas également, on loue la bonne collaboration avec la fondation de l'économie.
« Swisscontact est une concurrence amicale dans la recherche de dons, mais comme bien d'autres ONG », déclare le porte-parole de Caritas Stefan Gribi.


« Nous avons très peu de domaines où nos activités pourraient se recouper», poursuit-il. Dans la formation professionnelle, nous partageons nos expériences, par exemple au Kosovo. »

Un bémol

Lors de la cérémonie anniversaire à Zurich, le parterre de personnalités politiques (majoritairement libérales-radicales) et économiques présentait une belle image d'harmonie. La ministre de l'économie Doris Leuthard a loué la coordination des politiques économique et commerciale dans l'aide au développement.

Le moment était évidemment peu propice à la critique. « Il n'y a pas d'animosité envers l'économie, confie ce participant qui désire rester anonyme. Le secteur privé est incontournable dans l'aide au développement et c'est bien ainsi. »

Pourtant, relativise-t-il, le fait que Nestlé, donateur et co-fondateur de Swisscontact, ait été choisi pour s'exprimer lors de l'événement en fait aussi grimacer certains.

« Dans son exposé, le directeur Peter Brabeck a présenté des schémas de son entreprise pour parler de Swisscontact. Ce serait impensable dans une autre organisation. De nombreuses ONG refusent les fonds de Nestlé ou d'autres, comme Syngenta, dont l'action est aussi jugée néfaste dans certains pays. »

Mais ce sera l'unique bémol. Swisscontact est globalement très respectée et elle reste un puissant aimant pour les fonds. L'instauration du groupe des «American Friends of Swisscontact» en 2008, qui permet de «participer au grand marché des fondations et des philantropes américains», selon les mots de la brochure d'anniversaire, le montre bien.

Source : Zurich, Ariane Gigon, swissinfo.ch


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